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Stabsstelle begrüßt Bußgelder für Verspätungslandungen

Frankfurt am Main, 11. Februar 2020 – „Endlich müssen verspätete Landungen der Airlines, wie Ryanair, Condor und Laudamotion, tief in ihre Taschen greifen“, freute sich Ursula Fechter, Fluglärmschutzbeauftragte der Stadt Frankfurt, über das Bußgeldverfahren des hessischen Verkehrsministers.
Unter den nächtlichen Verspätungsflügen leiden vor allem die Menschen im Frankfurter Süden. Das regelmäßige Monitoring der Stabsstelle für Fluglärmschutz der Stadt Frankfurt am Main dokumentiert die nächtliche Belastung in Frankfurt und kritisiert immer wieder die verspäteten Landungen.
„Aber mit Bußgeldern alleine wird man das Problem nicht aus der Welt schaffen, es muss dringend an der Wurzel gepackt werden. Die Fraport AG liegt mit ihren Flughafenentgelten im Nachtzeitraum nach 23 Uhr weit unter den Zuschlägen z. B. des Hamburger Flughafens. Ich kämpfe für eine Erhöhung der Flughafenentgelte und gesonderte Lärmzuschläge für Verspätungsflüge, die vor 22 Uhr geplant waren“, erklärt Fechter abschließend.