Europa leben – Unterstützung der Forderung nach EU-weiter CO2-Bepreisung

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Europa leben – Unterstützung der Forderung nach EU-weiter CO2-Bepreisung

Titelgrafik Bürgerforum

Die Erderwärmung muss gestoppt und der Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius gesenkt werden. Diese zentralen Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels können nur gemeinsam, d.h. auf europäischer Ebene nachhaltig erreicht werden.

In diesem Sinne hat die europäische Bürgerinitiative stopglobalwarming.eu (Link) eine Petition ins Leben gerufen, welche einen Mindestpreis für CO2-Emissionen fordert. Zudem sollen kostenlose Emissionzertifikate für die Verursacher in der EU abgeschafft werden. All das sind wirksame Maßnahmen, um den Klimawandel zu stoppen.

„Nutzen Sie die Gelegenheit und unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift. Jeder kann sich engagieren“, so der Aufruf der Fluglärmschutzbeauftragten Fechter. „OB Feldmann hat bereits mit seiner Unterschrift ein Zeichen gesetzt und auch ich habe es ihm gleichgetan.“ Der jährliche Anteil des Flugverkehrs weltweit an CO2 Emissionen beträgt ca. 2,5 Prozent, das entspricht rund 875 Millionen Tonnen CO2 im Jahr. Mit einer Bepreisung der Emissionen von geplanten 50 Euro pro Tonne im ersten Schritt würde auch die Flugindustrie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Nach der Corona-Pandemie muss es einen Neuanfang geben. Ein nachhaltiges Luftverkehrskonzept, welches auch die externen Kosten berücksichtigt, wäre wünschenswert.

„Gehen wir gemeinsam einen Schritt in die richtige Richtung. Unterschreiben Sie die Petition zur CO2-Bepreisung noch bis zum 21.01.2021. Geben Sie die Information auch gern in Ihrem Verwandten- und Freundeskreis weiter, so dass bis Ende Januar die benötigten Stimmen zusammenkommen und die EU-Kommission daraufhin einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen kann“, sagte Fechter abschließend.

Weitere Details zur Petition und die Möglichkeit zur Beteiligung finden sich unter http://www.stopglobalwarming.eu im Internet.