Fluglärm-Bürgerinitiativen und Verdi demonstrieren gemeinsam am Flughafen

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Fluglärm-Bürgerinitiativen und Verdi demonstrieren gemeinsam am Flughafen

Frankfurt am Main, 13 05.2019, Flughafen, Terminal 1 B, Oberbürgermeister Peter Feldmann bei Montagsdemo mit BIS Flughafen und Verdi. (c) Foto: Rainer Rüffer

Oberbürgermeister Peter Feldmann sprach am 13.05.2019 zur Montagsdemonstration

„Ich bin davon überzeugt, dass der Flughafen insgesamt nur erfolgreich sein kann, wenn die negativen Auswirkungen für die Anwohner so gering wie möglich gehalten und er von den Beschäftigten als guter Arbeitgeber wahrgenommen wird. Solange dieser Zustand nicht erreicht ist, müssen wir für Verbesserungen kämpfen. Die Forderungen von Bürgerinitiativen und Verdi eint Vieles, deshalb war es mir wichtig, beide Seiten zusammenzubringen. Ich freue mich, dass wir hier heute gemeinsam stehen“, sagte Peter Feldmann, der als Gast an der Montagsdemonstration am 13. Mai teilnahm, zu Beginn der Kundgebung im Terminal 1. Die Belastung durch Lärm und Schadstoffe durch den Flughafen sei in der gesamten Region gegenwärtig einfach zu hoch, betonte Feldmann, der sich weiterhin für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr einsetzt. Gleichzeitig klagen immer mehr Beschäftigte über ihre Arbeitsbedingungen am Flughafen. Feldmann nimmt die Unzufriedenheit mit dem Flughafen ernst und setzt sich für einen Austausch ein.
Unter dem Motto „Gute Arbeit – Gute Nachbarschaft“ demonstrierten Fluglärm-Bürgerinitiativen und die Gewerkschaft Verdi gemeinsam am Montag am Flughafen. Die Initiative für die gemeinsame Aktion ging von Oberbürgermeister Feldmann aus. Feldmann ist von Beginn seiner ersten Amtszeit an eng mit den Fluglärm-Bürgerinitiativen im Austausch und hat in seinem Dezernat die „Stabsstelle Fluglärmschutz“ eingerichtet. Gleichzeitig informierte er sich in Betriebsversammlungen und Gesprächen mit Betriebsräten über die teils problematischen Arbeitsbedingungen am Flughafen.

Besonders das Thema Billig-Airline bringt Fluglärm-Bürgerinitiativen und Verdi zusammen: Durch Ryanair wurde das Nachtflugverbot mehrfach verletzt, was die Anwohner enorm belastet. Gleichzeit macht die Billigairline Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen. Dies gilt sowohl für das fliegende Personal als auch für die Beschäftigten am Boden am Frankfurter Flughafen. Lange wurde den Beschäftigten ein Tarifvertrag verweigert.

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Copyright: Rainer Rüffer

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