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Titelgrafik Flugbewegung Monitoring
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1. April 2022

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Titelgrafik Flugbewegung Monitoring

Flugbewegungen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit immer noch auf niedrigerem Niveau. Kein Umdenken bei Kurzstreckenflügen.

Auch im Monat März bleiben die Flugbewegungen auf dem Frankfurter Flughafen auf einem niedrigen Niveau. Sie stiegen gegenüber dem Februar zwar um knapp 20 % an, doch verglichen mit dem März 2019 gab es knapp 36 % weniger Starts und Landungen. Stärker angestiegen ist der Low-Cost-Bereich, dieser liegt um knapp 58 % über dem Vormonat Februar. Interessant dürfte sein, wie sich der Weggang von Ryanair Ende März auf die nächsten Monate auswirkt.

Trotz aller Appelle, im Hinblick auf die Klimakrise, Kurzstreckenflüge zu vermeiden, betrug der Anteil der Kurzstrecken bis 500 km in diesem Monat immer noch rund 23 % aller Flüge. Führend ist hier die Lufthansa mit einem Anteil von 71,4 %. München, Berlin und Hamburg führen die Liste der Kurzstreckenziele an, wobei man die beiden erstgenannten Orte mit der Bahn schneller erreicht als mit dem Flugzeug. Dabei werden ca. 80 % weniger CO2 pro Person ausgestoßen.

Die Durchführung der abendlichen Lärmpause wurde vom Hessischen Wirtschaftsministerium an 5 Tagen gemeldet. Dem steht gegenüber, dass auch an diesen Tagen zwischen 22 und 23 Uhr auf der Centerbahn gelandet wurde und somit kaum zu einer Entlastung im Frankfurter Süden geführt hat. Übersehen wird bei dieser Betrachtung, dass es im März 2022 keinen einzigen Tag gab, an dem nicht zwischen 22 und 23 Uhr im Süden der Stadt Frankfurt gestartet und gelandet wurde. Insgesamt waren in dieser Zeit 10 Landungen auf der Landebahn Nordwest und 328 Starts auf der Centerbahn zu verzeichnen – also an jedem Abend durchschnittlich fast 11 Starts und Landungen zwischen 22 und 23 Uhr.

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