Fluglärm-WHO-Grenzwerte in Frankfurt erneut überschritten

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Fluglärm-WHO-Grenzwerte in Frankfurt erneut überschritten

Lärmmessdaten des zweiten Quartals 2019

Im aktuellen Bericht werden die Messwerte von fünf städtischen Lärmmessstationen in verschiedenen Zeitbereichen dargestellt. Die beiden ersten Quartale 2019 werden dabei miteinander verglichen. Die betrachteten Messgeräte sind im Stadtgebiet von Frankfurt am Main verteilt und werden bei Anflügen auf den Frankfurter Flughafen und/oder bei Abflügen vom Flughafen überflogen (siehe Seite 3-5).
Die Auswertungen zeigen deutlich, dass die empfohlenen Grenzwerte der WHO bezüglich des nächtlichen Lärms, aber auch der Lärmereignisse auf den ganzen Tag bezogen, an fast allen städtischen Standorten im zweiten Quartal 2019 stark überschritten wurden (siehe Seite 11-15).
Zudem geht der Bericht auf den Seiten 6 bis 10 detaillierter auf die Betriebsrichtungsverteilung ein. Der April 2019 war durch einen hohen Anteil an Betriebsrichtung 07 geprägt, während im Mai und Juni 2019 die Betriebsrichtung West (BR 25) überwiegte. Der April 2019 sticht damit im zweiten Quartal hervor. Dies kann man an den Messwerten in Bergen-Enkheim und Oberrad sehen. Die Dauerschallpegel liegen hier höher im Vergleich zum ersten Quartal 2019. Die Fluglärmbelastung der genannten Standorte wird maßgeblich durch startende Flugzeuge bei Betriebsrichtung Ost (BR 07) bestimmt. An der Messstation in Sachsenhausen (Martin-Buber-Schule) wird dies in umgekehrter Form deutlich, da dieser Standort hauptsächlich von landenden Flugzeugen bei Betriebsrichtung West (BR 25) betroffen ist.

Hier finden Sie quartalsweise das Fluglärm-Monitoring.