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Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen nehmen weiter zu

Fast 125.000 Flugzeuge sind in den ersten vier Monaten des Kalenderjahres 2023 auf dem Frankfurter Flughafen gestartet und gelandet. Das entspricht einer Steigerungsrate von ungefähr 17 % zum Vorjahreszeitraum, in dem etwa 103.000 Starts und Landungen stattfanden. Das Rekordniveau aus dem Vergleichszeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019 von fast 160.000 Flugbewegungen ist somit zwar noch nicht erreicht – die Entwicklungstendenz und die damit verbundenen Lärmbelastungen stehen allerdings eindeutig auf Zunahme.

Flugbewegungen steigen auf knapp 70 in jeder gesetzlichen Nacht zwischen 22 und 6 Uhr

Nicht nur die Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen im Allgemeinen, sondern auch in der gesetzlichen Nacht zwischen 22 und 6 Uhr nehmen deutlich zu. In den ersten 120 Tagen des Jahres 2023 gab es mit 8.269 Starts und Landungen in der gesetzlichen Nacht – davon 246 in der Kernnacht zwischen 23 und 5 Uhr – durchschnittlich rund 70 Flugbewegungen in einer für die Erholung der Anwohner dringend notwendigen nächtlichen Ruhephase. Im Mittel bedeutet dieser Wert, dass in der Zeit von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr, also in zwei Zeitstunden alle 2 bis 3 Minuten ein Flugzeug startet oder landet.

Anteil von Kurzstreckenflügen weiterhin zu hoch

Der Anteil der Kurzstreckenflüge mit einer Entfernung von maximal 500 km zum Ziel- oder Abflugort liegt bei rund 24 % und ist damit weiterhin deutlich zu hoch. Nach Berlin und zurück gingen beispielsweise 2.476 Flüge, gefolgt von München mit 2.446. Solche Kurzstreckenflüge verursachen durchschnittlich etwa 5 x mehr CO² Ausstoß als entsprechende Bahnreisen, die sogar oftmals schneller und preisgünstiger sind.

Situation bei den Lärmpausen weiterhin nicht zufriedenstellend

Das Hessische Wirtschaftsministerium meldet die Durchführung der abendlichen Lärmpause ab 22 Uhr an 16 Tagen. Tatsächlich wurde aber nur an einem Tag nicht nach 22 Uhr auf der Centerbahn und Landebahn Nordwest gelandet. Begründet wird das mit der nachträglichen Änderung des Lärmpausen-Modells 4, welche einen ehemals nicht zulässigen sogenannten Swing-Over von der Südbahn auf die Centerbahn zulässt.

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Weitere Informationen zum Thema Lärmpausen:

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Erklärvideo des HMWEVW